Aua – das tut weh -
Verstopfung bei der Katze!
Hier ein Häufchen, dort ein Bächlein – überall,
nur nicht in der Katzentoilette – die Katze macht auf sich aufmerksam,
will ihrem Menschen sagen, dass etwas nicht stimmt. Es fängt meistens
langsam an mit Schafskot. Die Katze versucht oft Kot abzusetzen und
es mag einfach nicht „flutschen“. Das Tier hat große
Schmerzen, mag nichts fressen und im schlimmsten Fall kommt es zu einer
Darmlähmung oder zu einem Darmverschluss. Zudem ist es dem Stubentiger übel
im Magen, da der Darminhalt nicht abtransportiert werden kann und der
gelagerte Inhalt (Giftstoffe) im Darm geht in den Organismus über.
Ich denke, das hat schon jeder einmal erlebt
und man landet meistens hilfesuchend beim Tierarzt. Hat man Glück wird
ein kleiner Einlauf gemacht, in schlimmen Fällen muß operiert werden.
Zu harter Kot ist fast immer ein Zeichen,
dass die Katze nicht genug trinkt und/oder mit Trockenfutter ernährt
wird. Um 100 gr. Trockenfutter mit Flüssigkeit zu versorgen benötigt der
Organismus 400 ml Wasser und damit wird nur das Trockenfutter versorgt und
nicht die Katze. Eine Katze, die hauptsächlich mit Trockenfutter ernährt
wird ist immer etwas ausgetrocknet und hat Probleme mit dem Kotabsatz.
Hier empfehle ich die Umstellung auf ein gutes Nassfutter. Im Nassfutter
sollte sehr viel Fleisch enthalten sein, da die Katze ein Fleischfresser
ist. Schauen Sie sich das Etikett auf der Dose an, es gibt schon viele
Futtersorten, wo über 80 % Fleisch enthalten ist.
Andere Gründe der Verstopfung können auch
Medikamente sein, die Ihre Katze erhält oder sie hat zu wenig Bewegung
und der Darm wird träge.
Ein altes Nahrungsergänzungsmittel, dass
viele Jahre vergessen war, wurde wieder aus der Schublade geholt, um den
Darm wieder in Schwung zu bringen. Es handelt sich hier um die glatte
Ulmenrinde – botanisch: „Ulmus fulva rubra“ genannt. Die glatte
Ulmenrinde wächst im Wildwuchs in den USA und ist dort als Slippery Elm
Bark bekannt. Bereits 1847 benutzten die Opernsänger die Ulmenrinde, um
Ihre Kehlen zu vor einem Auftritt zu „schmieren“ und bei Hebammen
wurde die Rinde gerne eingesetzt um Untersuchungen und die Geburt zu
erleichtern.
Bei der Katze ist die Ulmenrinde sehr
hilfreich bei Verstopfung oder zu harten Kot. Man kocht einen Sirup und
mischt diesen unter das Nassfutter oder gibt dem Tier den Sirup mit einer
Einmalspritze ( ohne Nadel ) ins Mäulchen. Die Wirkung ist großartig,
die Katze hat wieder „Bilderbuchhäufchen“ und fühlt sich wohl.
Aber die Ulmenrinde kann noch viel mehr. Sie
kann bei allen schleimigen Entzündungen der Lunge, Magen, Därme, Nieren,
Blase und Gebärmutter eingesetzt werden und es sind keine Nebenwirkungen
bekannt. Der Hauptbestandteil der Ulmenrinde ist Schleim und dieser kann
auch die Knochen und Gelenke „schmieren“, sie erfasst Abfallstoffe in
ALLEN Bereichen im Körper und hilft dann sie auszuscheiden. Somit ist sie
auch ein hervorragendes Mittel den Körper zu entgiften, egal ob bei
Mensch oder Tier.
Wichtig: Die Ulmenrinde sollte nie zusammen
mit anderen Medikamenten eingenommen werden, da der Schleim den Magen und
Darm auskleidet und schützt und die Medikamente könnten ihre Wirkung
nicht entfalten. Bitte verabreichen Sie die Ulmenrinde immer zeitversetzt.
Möchten Sie noch weitere Informationen über
die Ulmenrinde?
Hier finden Sie noch geballtes
Wissen:
http://www.wuerzburg-shop.de/Lucky-Land/Ulmenrinde.htm
Alles Liebe für Ihr Tier!
Liebe Grüße
Sonja Graf mit Sally, Vela,
Silver, Blue, Kara und Herrn Karl
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