Newsletter 04/05

 

Aua – das tut weh -  Verstopfung bei der Katze!

  Hier ein Häufchen, dort ein Bächlein – überall, nur nicht in der Katzentoilette – die Katze macht auf sich aufmerksam, will ihrem Menschen sagen, dass etwas nicht stimmt. Es fängt meistens langsam an mit Schafskot. Die Katze versucht oft Kot abzusetzen und  es mag einfach nicht „flutschen“. Das Tier hat große Schmerzen, mag nichts fressen und im schlimmsten Fall kommt es zu einer Darmlähmung oder zu einem Darmverschluss. Zudem ist es dem Stubentiger übel im Magen, da der Darminhalt nicht abtransportiert werden kann und der gelagerte Inhalt (Giftstoffe) im Darm geht in den Organismus über.

  Ich denke, das hat schon jeder einmal erlebt und man landet meistens hilfesuchend beim Tierarzt. Hat man Glück wird ein kleiner Einlauf gemacht, in schlimmen Fällen muß operiert werden.

  Zu harter Kot ist fast immer ein Zeichen, dass die Katze nicht genug trinkt und/oder mit Trockenfutter ernährt wird. Um 100 gr. Trockenfutter mit Flüssigkeit zu versorgen benötigt der Organismus 400 ml Wasser und damit wird nur das Trockenfutter versorgt und nicht die Katze. Eine Katze, die hauptsächlich mit Trockenfutter ernährt wird ist immer etwas ausgetrocknet und hat Probleme mit dem Kotabsatz. Hier empfehle ich die Umstellung auf ein gutes Nassfutter. Im Nassfutter sollte sehr viel Fleisch enthalten sein, da die Katze ein Fleischfresser ist. Schauen Sie sich das Etikett auf der Dose an, es gibt schon viele Futtersorten, wo über 80 % Fleisch enthalten ist.

  Andere Gründe der Verstopfung können auch Medikamente sein, die Ihre Katze erhält oder sie hat zu wenig Bewegung und der Darm wird träge.

  Ein altes Nahrungsergänzungsmittel, dass viele Jahre vergessen war, wurde wieder aus der Schublade geholt, um den Darm wieder in Schwung zu bringen. Es handelt sich hier um die glatte Ulmenrinde – botanisch: „Ulmus fulva rubra“ genannt. Die glatte Ulmenrinde wächst im Wildwuchs in den USA und ist dort als Slippery Elm Bark bekannt. Bereits 1847 benutzten die Opernsänger die Ulmenrinde, um Ihre Kehlen zu vor einem Auftritt zu „schmieren“ und bei Hebammen wurde die Rinde gerne eingesetzt um Untersuchungen und die Geburt zu erleichtern.

  Bei der Katze ist die Ulmenrinde sehr hilfreich bei Verstopfung oder zu harten Kot. Man kocht einen Sirup und mischt diesen unter das Nassfutter oder gibt dem Tier den Sirup mit einer Einmalspritze ( ohne Nadel ) ins Mäulchen. Die Wirkung ist großartig, die Katze hat wieder „Bilderbuchhäufchen“ und fühlt sich wohl.

  Aber die Ulmenrinde kann noch viel mehr. Sie kann bei allen schleimigen Entzündungen der Lunge, Magen, Därme, Nieren, Blase und Gebärmutter eingesetzt werden und es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Der Hauptbestandteil der Ulmenrinde ist Schleim und dieser kann auch die Knochen und Gelenke „schmieren“, sie erfasst Abfallstoffe in ALLEN Bereichen im Körper und hilft dann sie auszuscheiden. Somit ist sie auch ein hervorragendes Mittel den Körper zu entgiften, egal ob bei Mensch oder Tier.

  Wichtig: Die Ulmenrinde sollte nie zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden, da der Schleim den Magen und Darm auskleidet und schützt und die Medikamente könnten ihre Wirkung nicht entfalten. Bitte verabreichen Sie die Ulmenrinde immer zeitversetzt.

  Möchten Sie noch weitere Informationen über die Ulmenrinde?

Hier finden Sie noch geballtes Wissen:

http://www.wuerzburg-shop.de/Lucky-Land/Ulmenrinde.htm

Alles Liebe für Ihr Tier!

  Liebe Grüße

Sonja Graf mit Sally, Vela, Silver, Blue, Kara und Herrn Karl

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